Neujahrsgruß und Thesen 2019

Wir wünschen ein frohes neues Jahr 2019!

Im Jahr 2019 steht das deutsche Gesundheitswesen vor großen Herausforderungen: Fortschritt Digitalisierung; Regulation von Medizinprodukten; Personal- und Nachfolgermangel; steigende Patientenanforderungen.

Wir stellen für das Jahr 2019 folgende Thesen auf:

1.       Mehr Sicherheit bei Medizinprodukten und Patientendaten wird zur Geduldsprobe

Unsere Sichtweise: „Implant Files“, Kinderzimmer-Datenklau, Medical Device Regulation, Software / App-Regulation - 2019 wird intensiv zum Thema Sicherheit von Medizinprodukten und Patientendaten diskutiert. Die zertifizierenden Stellen werden aufgrund der neuen Regulation überlastet sein - nicht alle neuen Produkte werden auf den Markt kommen können. Es kommt zum Innovationsstau.  

Unser Lösungsansatz: Selbstbewusste Hersteller von hochwertigen Produkten und Start-ups dürfen sich von den Widerständen nicht beirren lassen und müssen ihre strategischen Ziele weiterverfolgen. Das braucht Geduld – was 2019 nicht auf den Markt kommt, wird auf 2020 verschoben. KMUs sollten zwischenzeitlich gemeinschaftlich auftreten, um für die Qualität ihrer Produkte zu werben. Bedarf nach Transparenz und Sicherheit muss als Opportunität wahrgenommen werden.

2.       Personal und Führungskräfte bleiben der Engpassfaktor

Unsere Sichtweise: Mit dem Sofortprogramm Pflege der Bundesregierung steigt der Bedarf nach Pflegekräften – getrieben von zusätzlicher Finanzierung für neue Stellen und Personaluntergrenzen. Die Anreize für mehr Ausbildungsplätze und die Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Jobs nehmen zwar zu, werden jedoch den zusätzlichen Bedarf nicht abdecken können. Der Nachfolgermangel bei Führungskräften nimmt darüber hinaus stark zu.

Unser Lösungsansatz: Drastischere Maßnahmen wie das Soziale Pflegepflichtjahr müssen tiefgründiger diskutiert werden. Frau Kramp-Karrenbauer ist eine Unterstützerin und sollte das Thema vorantreiben. Die Möglichkeiten der Innovation und Disruption in der Gesundheitswirtschaft müssen weiterhin als Anreiz genutzt werden, mehr junge Unternehmer und Mediziner dazu zu motivieren, die nächste Generation an Lösungen für Patienten zu entwickeln.

3.       Jeder ist für seine mentale Gesundheit verantwortlich

Unsere Sichtweise: Die gesellschaftlichen Barrieren in der Anerkennung und im Umgang mit psychischen Krankheiten werden weiter niedergerissen. Die Möglichkeiten der Eigenbehandlung nehmen weiter zu. Die sozialen Medien und Apps spielen dabei eine Schlüsselrolle. 2019 wird es über 1.000 Apps zur Behandlung von Depressionen in den App-Stores geben.

Unser Lösungsansatz: Kostenträger, regulierende Stellen und Arbeitgeber müssen Innovationen fördern, sinnvolle Lösungen finanzieren und deren Verbreitung unterstützen.

Aus den Herausforderungen entstehen 2019 Opportunitäten. Alle „Stakeholder“ müssen diese erkennen und nutzen, damit es voran geht.

Nicht von Widerständen blockieren lassen, sondern Lösungen finden – unser Mantra für 2019.

Mit unserem Ziel einer Nachfolgelösung in einem zukunftsweisenden Unternehmen, leistet MED Leaders seinen konkreten Beitrag zu einer gesunden Zukunft.

Auf die Gesundheit im Jahr 2019!

Ihr MED Leaders Team

Maximilian WeidlComment